EINBLICKE

In mein Leben. In mich.

  • Klaus

intuition als lebenskompass

Aktualisiert: 21. März 2018


Ich bin ein Suchender. Ich habe jahrelang nach einer Betriebsanleitung für das Leben gesucht. In Büchern, bei weisen Lehrern, bei Gurus und anderen Infoquellen. Für das Leben gibt es keine Betriebsanleitung. Im Außen können Impulse entstehen, ich glaube der wahre Lebenskompass liegt tief drin in uns und heißt Intuition.

Ich liebe es zu reisen. Ich liebe es gerade auf Reisen meiner Intuition zu folgen. Was habe ich von wem über das Land, die Stadt, den Strand, das Hochplateau oder die Insel gehört? Wie fühlt es sich für mich an? Spüre ich Resonanz? Wenn mein innerer Kompass mir ein klares JA signalisiert, dann nichts wie hin. Und diese Entscheidungsinstanz hat eine zuverlässig hohe Trefferquote für schöne Wohlfühlplätze.

Doch ist es nicht nur ein geografischer Kompass, es ist vielmehr ein Lebenskompass. Möchte ich mit diesem Menschen mehr zu tun haben? Wie sind die Energien zwischen uns? Ich lese Broschüren von Seminaranbietern und fühle mich angesprochen oder auch nicht. Ich sehe mir das Bild an, schreibe ein email oder ruf gleich an. Ich achte darauf, was die geschriebene oder gesprochene Antwort mit mir macht. Fühlt sichs gut an? Dann intensiviere ich die Beziehung, buche das Seminar oder tue was sich gut anfühlt es zu tun.

Reiseführer und Restaurantführer gibt es viele, einige beanspruchen das Recht für sich, DEN Hotspot zu kennen, dort wo jeder hinmuss. Die wirklichen kulinarischen und energiegeladenen Wohlfühloasen habe ich meist zufällig entdeckt, wenn ich mich durch Orte treiben habe lassen und wem gefolgt bin? Genau! Der Intuition.

Ich liebe die Wüste. Das Buch „Sandstaub über der Wüste“ hat mich gefesselt und begeistert. Ich wollte den Autor kennenlernen, zumindest ihm meine Gefühle zu seinem Buch mitteilen. So hab ich ihn gegoogelt und angeschrieben, ein Innsbrucker, der gerade im Oman, in der Wüste, wo sonst, lebte.

„Wenn du die Wüste so liebst, komm doch einfach her und wir machen einen Wüstentrip.“ Volle Resonanz war da und kurze Zeit später waren wir eine Woche gemeinsam in der Wüste. Eine magische Zeit. Die Kraft der Intuition war einmal mehr der richtige Wegweiser für schöne Lebensmomente gewesen. Eine grandiose Woche, 2 Männer am Lieblingsort von beiden. Wir waren im Oman unterwegs, doch aus Herbert’s Erzählungen habe ich immer wieder die Schönheit des Iran herausgehört. Und obendrein ist der Faszinationsfunke von Salzseen von ihm auf mich übergesprungen. Ich hatte beschlossen auch den Iran zu bereisen und einen Salzsee zu durchqueren. 3 Jahre später bot Herbert mir beides zusammen in seiner neuen Wahlheimat, dem Iran, an.

Unruhen im Vorfeld und die angespannte politische Lage im Iran hielten mich nicht vor diesem Trip ab. Nach einem unspektakulären Tag in Teheran gings mit 2 Jeeps in die Wüste, an den Rand des zu durchquerenden Salzsees. Als es losging wäre ich am liebsten mit den Jeeps retourgefahren, die Faszination Salzsee war nicht mehr hier. Es fühlte sich nicht mehr stimmig an. Doch wir hatten ausgemacht zu zweit den Salzsee zu durchschreiten, und ich vertraute darauf in wüstenerfahrenen Händen zu sein.

Mit keiner Motivation, fast schon widerwillig, ging ich los, um beinahe zu verrecken. Der Salzsee war zu matschig, die Luft zu salzhaltig, die geplanten täglichen Distanzen waren nicht Kilometer sondern Meilen, und das Wasser war am 2. Tag zu Ende. Ich hätte auf meine innere Stimme hören sollen! Stimmt! Das habe ich auch getan, nämlich als ich die Entscheidung für das Projekt getroffen habe. Ich habe es nicht getan, als sie sich später beim Verlassen der Jeeps wieder gemeldet hat.

Ich hätte nachspüren sollen, ob sich das Vorhaben noch immer gut anfühlte. Ich habe gelernt meiner inneren Stimme zu folgen, und dabei immer wieder inne zu halten und nachzulauschen, ob die Richtung noch stimmt. Und das ist ein Lernprozess. Meine Intuition zu schärfen ist eine Lebensaufgabe. Und das ist gut so! Denn was täte ich denn, wenn ich schon heute meine Lebensaufgabe erfüllt hätte.

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